Zeugnis: Geheimsprache

Ein Zeugnis muss wohlwollend formuliert sein. Schließlich dient er dem beruflichen Fortkommen des Arbeitnehmers.

Dies führt dazu, dass sich über die Jahre hinweg eine Geheimsprache entwickelt hat, die die Bewertung erstmal in einem positiven bzw. neutralen Licht erscheinen lässt, in der Wirklichkeit aber eine negative Bedeutung hat.

Hier ein paar Beispiele:

      Ein geselliger Mitarbeiter spricht gerne und oft dem Alkohol zu.
      Ein anspruchsvoller und kritischer Mitarbeiter ist eigensüchtig und nörgelt gern rum.
      Ein verständnisvoller Vorgesetzter besitzt gegenüber seinen Mitarbeitern über keine Autorität.
      Ein aufgeschlossener Mitarbeiter flirtet und scherzt unangemessen.