Alles, was Sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet?!

Als Kläger oder Beklagter müssen Sie vor Gericht die Wahrheit sagen. Tun Sie es nicht, so machen Sie sich strafbar. Was aber, wenn ihr Gegner Sie heimlich filmt oder abhört und die Aufnahmen, die Sie lieber für sich behalten hätten, dem Richter vorlegt?

Da Sie per Gesetz zur Wahrheit verpflichtet sind, dürfen Sie die Tatsachen, die auf den Aufnahmen zu erkennen sind, nicht leugnen.

Sie können und sollten aber der Verwendung der Videoaufnahmen widersprechen.

Werden Sie heimlich gefilmt oder wird ihr Telefonat von dritten Personen ohne Ihre Kenntnis mitgehört, so darf das Gericht die Aufnahmen im gerichtlichen Verfahren nicht verwenden.