Beschäftigungsverbot von Ausländern ohne Arbeitserlaubnis: Checkliste für den Arbeitgeber.

Die Ausländer aus Drittstaaten (Nicht-EG) brauchen zur Arbeitsaufnahme in der Bundesrepublik Deutschland

  • einen gültigen Reisepass;
  • eine Aufenthaltsgenehmigung oder Aufenthaltsberechtigung und
  • eine Arbeitserlaubnis.

Fehlt die Arbeitserlaubnis, darf der Arbeitnehmer nicht beschäftigt werden.

Verfügt der Arbeitnehmer über keine Arbeitserlaubnis vor Aufnahme der Tätigkeit, so kann bereits kein wirksamer Arbeitsvertrag zustande kommen.

Verliert der Arbeitnehmer die Arbeitserlaubnis erst nach Aufnahme der Tätigkeit, so darf er zwar nicht mehr beschäftigt werden, das Arbeitsverhältnis bleibt jedoch weiterhin bestehen und muss gekündigt werden.

Die Wirksamkeit einer solchen Kündigung soll in jedem Einzelfall gesondert geprüft werden.