Beschäftigung von Ausländern

Beschäftigt der Arbeitgeber Ausländer, die keinen entsprechenden Aufenthaltstitel bzw. eine Arbeitsgenehmigung haben, verstößt er gegen das Gesetz. Wegen dieses Verstoßes droht dem Arbeitgeber eine Geldbuße in Höhe von bis zu 500.000 Euro.

Auch für den Arbeitnehmer stellt die illegale Beschäftigung eine Ordnungswidrigkeit dar. Ihm droht eine Geldbuße in Höhe von bis zu 5.000 Euro.

Obwohl die Arbeit ohne einer erforderlichen Arbeitserlaubnis für beide Seiten verboten ist, stellt sich der Gesetzgeber auf die Seite eines illegal Beschäftigten und schützt ihn durch den § 98a des Aufenthaltsgesetzes zusätzlich.

Liegt kein schriftlicher Nachweis über die Beschäftigung eines ausländischen Beschäftigten vor, so wird vermutet, das der Beschäftigte mindestens 3 Monate für den Arbeitgeber beschäftigt war. Mit anderen Worten, es wird vermutet, dass der Arbeitgeber dem Beschäftigten für mindestens 3 Monate den Arbeitslohn schuldet.