Was bedeutet Sperrzeit?

Alle Arbeitnehmer in Deutschland (Ausnahme: geringfügig Beschäftigte) zahlen in eine Arbeitslosenverischerung ein.

In der Regel erwerben sie dadurch nach einer ununterbrochenen Beschäftigungszeit von mindestens einem Jahr Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Wie bei jeder Versicherung wird die Auszahlung einer Leistung (= das Arbeitslosengeld) an eine Reihe von Regeln und Bedingungen geknüpft.

Die Zeit, in denen der Arbeitslose trotz des ordnungsgemäß erworbenen Anspruches das Arbeitslosengeld nicht bekommt, nennt sich Sperrzeit.

Die Sperrzeit ist eine Art Sanktion und bestraft diejenigen Beschäftigungslosen, die sich an die Regeln nicht halten.

Gründe für eine Sperrzeit könnten sein:

– verspätete Meldung über den Verlust des Arbeitsplatzes;

– Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages;

– unzureichende Arbeitssuche u.s.w..